Tierrechte
Zur Auswahl



Das Leid der Tiere wird das zentrale Thema dieser Rubrik sein - aufrüttelnde Berichte, mitreißende Geschichten und interessante Reportagen über das tägliche Schicksal unserer Mitgeschöpfe.

Obwohl ich nun schon länger Mitglied bei PETA bin, schaffen sie es doch immer wieder, mich zu überraschen und genau meinen Nerv zu treffen! Diese eher unkonventionelle Vereinigung scheut keine Aktion, um die lethargische, egoistische Menschheit wachzurütteln. Diesmal kommt sogar Trent Reznor (DER Trent Reznor von Nine Inch Nails, einer der genialsten Musiker überhaupt!!!) zu Wort, um einen brandneuen Videoreport für PETA zu kommentieren, in dem es um Millionen Hunde und Katzen geht, die von der Pelzindustrie in China gequält werden, bevor man sie barbarisch abschlachtet.
Es wäre so einfach, dagegen anzukommen, indem nachgedacht wird und einfach niemand mehr die Pelzbesätze an Taschen, Jacken etc. toleriert. Aber nein, dumm wie mensch nun einmal ist, schaut er nur bis zum Rand seiner eigenen uninteressanten Existenz und kauft solche Dinge munter ein. Ich frage mich immer öfter, warum wir solche Menschen, die ihre Lebensberechtigung so offensichtlich verwirkt haben, überhaupt noch hier dulden. Wer oder was stellt solche ignoranten Wohlstandsidioten eigentlich über das Tier?

Und noch eine Aktion von PETA hat mich stark beeindruckt: das Animal Liberation Projekt. "Worin besteht die Verbindung zwischen all den Grausamkeiten in der Vergangenheit unserer Gesellschaft? Schändliche Kapitel der Geschichte wie der afrikanische Sklavenhandel, das Massaker an den amerikanischen Ureinwohnern und deren Vertreibung, die Unterdrückung der Frau und erzwungene Kinderarbeit – sie alle waren das Produkt eines gefährlichen Glaubens, dass diejenigen, die die Macht innehaben, ein Recht dazu hätten, diejenigen zu mißbrauchen, die keine haben."
Nach dem Lesen aufschlussreicher Informationen, die eine interessante globale Sichtweise fördert, wird man zu einer online Ausstellung geführt, die mehr als sehenswert ist. Es bleibt nur eins zu hoffen: dass die Menschen, die hierdurch berührt werden, etwas bewirken in ihrem Alltag - denn die Macht dazu liegt einzig bei uns selber! Wieder einmal wird der Beweis erbracht, dass Mensch- und Tierschutz ein und dieselbe Sache sind... Das eine schließt das andere wahrlich nicht aus, im Gegenteil!



Fressen und gefressen werden Vorab noch ein Verweis auf zwei beeindruckende Animationen zum Thema Tier und Mensch - nicht versäumen...
Der Autor hat ein großes Lob für diese bewegende Arbeit verdient!


soylent network Hinter dem Konzept "Ethik, Veganismus, Tierrechte, Dokumentation, Aufklärung" verbirgt sich erneut eine Arbeit des Autors der Soylent-Weiss-Projekte. Neben kritischen Texten bietet diese Seite frei verfügbares Dokumentationsmaterial und zahlreiche Photos - zusätzlich besteht die Möglichkeit, den soylent Newsletter zu abonnieren.
Stern
ebay-Versteigerung zu Gunsten der Tiere

In der Zeit vom 4. bis 14. Dezember 2005 habe ich Utensilien aus meiner Zeit bei Welle: Erdball bei ebay zur Auktion angeboten. Der Erlös dieser Aktion wird den Tieren zu Gute kommen. Weitere Informationen können hier eingesehen werden.


Dargo - Tagebuch einer großen Liebe

Ein Tierheimhund eroberte mein Herz. Obwohl als aggressiv und bösartig bezeichnet, erlebe ich einen lieben Hund. Ob es ein glückliches Ende für uns geben wird, lesen Sie bitte im Tagebuch nach!


Fleischesser, Vegetarier, Veganer?
Einige Gedanken und Netzverweise zu dieser Frage, die sich jeder stellen sollte.



Je nach Aktualität werde ich in dieser Rubrik Artikel hinzufügen...



RobbenmassakerProtestieren Sie gegen das Robbenschlachten in Kanada! Am 25. März 2007 begann erneut Kanadas Massenabschlachten von Robben. Jedes Jahr rufen die Bilder von gehäuteten Robbenbabyleichen auf blutgetränktem Schnee und Eis erneut Entsetzen hervor.

Gegen KFCPETA fordert KFC auf, die schlimmsten Misshandlungen an Hühnern in den Schlachthöfen und bei ihren Lieferanten zu stoppen! Nur völlig ignorante Menschen können überhaupt noch dort essen gehen...

Setzen Sie sich für eine starke EU-Meeresstrategie-Richtlinie ein! Die Greenpeace-Mitmach-Aktion: einfach die vorbereitete e-mail mit persönlichen Angaben ausfüllen und abschicken!

Warum kein Leder Gibt es wirklich ethische Gründe, die gegen den Kauf von Leder sprechen?

Aufruf von PETA: "Komm mit zum Menschenrennen! Und hilf uns, das grausame Stierrennen und Stierkämpfe zu beenden!" Ich bin dieser Aufforderung gefolgt und habe die erste Juli-Woche 2006 in Pamplona (Spanien) verbracht...

Möglichkeit der Mitzeichnung öffentlicher Petititonen beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages! Nicht nur für den Tierschutz kann man sich hier engagieren...

Für ein Prestigeobjekt, wie es z. B. das Nürnberger Delfinarium darstellt, dürfen Tier- und Naturschutz nicht auf der Strecke bleiben.

Stoppt den sinnlosen Transport lebender Tiere!!! Warum transportiert man Tiere überhaupt über so weite Entfernungen? Antworten und Infos bitte hier nachlesen.

Frieden mit den Friedensvögeln - vom Elend der Stadttauben. Tauben sind keine Ekeltiere, keine fliegenden Ratten, sie sind schön und intelligent.

IgelHerbstzeit ist Igelzeit - eine große Gefahr besteht für Igel vor allem darin, dass sie gutgemeint aber wahllos eingesammelt werden.

Bienen

Mal was Positives: Rettung von Bienen inmitten der Erlanger Innenstadt auf der gut besuchten Haupteinkaufsstraße!

Kampfhunde - wie sie wirklich sind. Ein Plädoyer für den vernünftigen Umgang mit sogenannten Kampfhunden von Nicole und Sebastian Kruse - sowie der Hinweis auf den von ihnen gegründeten Tierschutzverein Initiative "Freie Hunde" e. V.

Oelvogel

Ölteppiche - Die schwarze Pest sind eine langfristige Bedrohung für Mensch und Tier. Wir sollten sie nicht vergessen, nur weil sie nicht greifbar sind.

Beifang

In dem Artikel Das Meer - unendliche Weiten - unendlich viel Fisch? schreibt Annette Grathoff ihre Gedanken zum Thema Überfischung auf - ich stehe 100%ig hinter ihrem Bericht und danke ihr sehr für ihre Mühe!!!

Mehr als 9000 Fragen zum Thema Bioethik wurden seit Beginn des 1000 Fragen-Projektes im Oktober 2002 im Internet gesammelt. Wie sollen sie beantwortet werden?

Organspendeausweis

Wirklich trennen kann und mag ich Tier-, Natur- und Menschenschutz nicht. Darum hier nun der Appell, einen Organspendeausweis zu beantragen.

Jackie

Beispiel aktive Tierliebe - warum immer nur alleine den Waldspaziergang genießen? Tierheimhunde sind dankbar für eine Abwechslung...

Kennzeichnung

Ab Januar 2004 müssen alle Eier im Handel und auch alle Verpackungen entsprechend der Herkunft der Eier gekennzeichnet sein!

Sojabohne

Soja und Tofu - was genau ist das eigentlich? Sind diese Nahrungsmittel gesund oder macht der Verzehr von Tofu tatsächlich dumm?

Bonbons

Gelatine - Geliermittel aus Schweineschwarte in Gummibärchen und Co.! Aber auch in Tomatensuppe, Halsbonbons und und und. Guten Appetit!

Toter Fuchs

Fahrt vorsichtig und besonnen - vor allem nachts! Tod im Straßengraben: Tiere siechen am Straßenrand dahin. Nur Ihr habt Schuld und Verantwortung.

Fledermaus

Massenvernichtung von Fledermäusen geplant! Aktuell droht den europäischen Fledermäusen die größte nur mögliche Katastrophe – in Deutschland, ganz in unserer Nähe!

Der Artikel "Was wir von Tieren lernen können" von Jeremy Rifkin, Zukunftsforscher, Autor und Präsident der Foundation on Economic Trends in Washington, ist am 30. August 2003 in der Süddeutschen Zeitung erschienen.

Tierleid

Keine Mäuse für Tierversuche - Mehr Geld für tierversuchsfreie Forschung! Unter diesem Motto startete der Bundesverband Menschen für Tierrechte eine bundesweite mehrmonatige Kampagne.

Biosiegel

Das sollten Sie wissen: "Fakten zum Thema biologischer Landbau" - eine Informationsbroschüre des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft.

Haflinger

Unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift die Kampagne des Deutschen Tierschutzbundes: "Haflingerfohlen: Geboren für den Tod im Schlachthof"

Lieber Baum Das ecuadorianische Naturparadies Mindo soll gefährlichen Ölpipelines weichen - ein Beispiel, dass mal wieder die Gier nach Macht und Geld größer ist als der Menschen"verstand".
Informieren Sie sich und helfen Sie, tropischen Regenwald zu retten!

Nun ist es wieder so weit: Ostern naht und die Menschen haben nichts Besseres zu tun, als lebendige Tiere zu verschenken. Dabei sollte doch wirklich jeder wissen, dass dies unverantwortlich ist! Darum meine Bitte: Kaufen Sie keine Tiere als (Oster-) Geschenk!

Frosch

In den wärmer werdenden Nächten gilt es, besondere Vorsicht walten zu lassen, wenn es auf den Straßen wieder heisst: Achtung: Krötenwanderung!

Tsavo

Falls Sie noch ein ausgefallenes Geschenk für Geburtstage oder ähnliche Anlässe suchen - ich habe eine sehr gute Idee für Sie: Ein Geschenk der besseren Art!

Pelz

Über (Mode-) Geschmack lässt sich ja angeblich nicht streiten. Darüber, ob aus rein modischen Beweggründen Pelz getragen werden sollte, dagegen schon...

Denn dies scheint mir das primitivste aller Motive zu sein, Tiere zu töten!


Spendenbox für Futter Alkohol

Sind Ihnen auch schon mal die werbeträchtigen Futter-Spendenboxen Ihres Tierheimes in den Einkäufsläden aufgefallen?
Dies wäre eine gute Gelegenheit für Sie, Ihre "tägliche gute Tat" zu vollbringen!
Fast noch einfacher ist es dagegen, aus moralischen Gründen einige Produkte nicht zu kaufen...

Mitglied werden!

Ein Thema dagegen, welches nie an Aktualität verliert: um dem Tierschutz in Deutschland eine Stimme zu verleihen, sollten Sie in Ihrem Umkreis Unterschriftenlisten ausfüllen lassen. Wenig Aufwand mit großer Wirkung!

Kätzchen Ein Artikel, der mich sehr mitgenommen hat, stammt aus der Zeitschrift "Das Tier und wir / September 2002" vom Bielefelder Tierschutzverein: Scream war dein Name.




Protestieren Sie gegen das Robbenschlachten in Kanada!


Wieder einmal färbt sich das Treibeis an Kanadas Küsten rot vom Blut der Sattelrobbenbabies, die wegen ihres Pelzes auf barbarische Weise abgeschlachtet werden. Worte können die herzlose Grausamkeit der jährlichen Robbenjagd nicht beschreiben. Wenn wir diese Gräuel beenden wollen, müssen wir für einen internationalen Aufschrei gegen die kanadische Regierung sorgen, die die Jagd immer noch sanktioniert. Ich hoffe daher, dass Sie PETA’s Forderung nach einer Beendigung dieses sinnlosen Abschlachtens unterstützen, indem Sie noch heute folgende Maßnahme ergreifen:
Unterzeichnen Sie PETA’s Protestaufruf, der sich an die kanadischen Botschafter in Deutschland, Österreich und in der Schweiz richtet. Wir möchten den Vertretern Kanadas vermitteln, dass “Mode” keine Rechtfertigung dafür ist, das Blut unschuldiger Tiere zu vergießen.




Gegen KFC!


PETA fordert KFC auf, die schlimmsten Misshandlungen an Hühnern in den Schlachthöfen und bei ihren Lieferanten zu stoppen, darunter das Verbrühen bei lebendigem Leibe, qualzuchtbedingte Verkrüppelungen und schmerzhaftes Schnabelstutzen.

Gegen KFC Was KFC tun sollte
Unter den Mindestforderungen von PETA an KFC befinden sich unter anderem: wirksame Betäubungsmethoden bei der Schlachtung, Kontrolle durch Kameras in Schlachthöfen, Vermeidung von Qualzuchten für schnelles Wachstum, die zu Lähmung, Verkrüppelungen und Stoffwechselstörungen und vorzeitigem Tod führen sowie Verbesserungen in der Haltung, also mehr Platz pro Tier sowie z. B. geschützte Bereiche und Sitzstangen, um den Hühnern wenigstens ansatzweise einen halbwegs erträglichen Lebensraum zur Verfügung zu stellen.
Mein Freund und ich waren bei einer der Aktionen in ganz Deutschland dabei, wie auf dem Photo von Herrn Bauer in den Nürnberger Nachrichten vom 23.11.2006 zu sehen ;)




Warum kein Leder


Lederneukauf trägt zum wirtschaftlichen Gewinn der Schlachthäuser bei, da die Häute etwas 55 - 60 % der Rindernebenproduktion aumachen. Lässt die Milchproduktion der Kühe nach, sind sie tot mehr wert als lebendig. Aus ihrer Haut wird Leder gemacht, aus den Häuten ihrer Babies teures Kalbsleder. Praktisch alle Tiere, die schließlich als Gürtel oder als Schuhe enden, leiden unter der unerträglichen Beengtheit und müssen Kastrationen ohne Betäubung, Brandmarkung, Kupieren der Schwänze und der Hörner und die gefühllose Handhabung während des Transportes und des Schlachtens erdulden.

Die meisten in Deutschland verkauften Lederprodukte stammen aus den Häuten von Kühen und Kälbern, aber Leder wird auch aus den Häuten von Pferden, Schafen, Lämmern, Ziegen und Schweinen hergestellt, die ihres Fleisches wegen geschlachtet werden, und zunehmend auch aus den Häuten von in Asien getöteten Hunden und Katzen.
Deutschland ist eines der Hauptimportländer für indisches Leder, wo die wachsende Lederindustrie eine der vielleicht grausamsten der Welt ist.

Leder ist kein Abfallprodukt, das sowieso im Schlachthof anfällt - es ist ein sehr großer Wirtschaftsfaktor. Wer die Ausbeutung, seelische und körperliche Misshandlung und das Töten von Mitlebewesen nicht unterstützen möchte, muss auf Leder in jeglicher Form verzichten!!!

Quelle: PETA




"Komm mit zum Menschenrennen! Und hilf uns, das grausame Stierrennen und Stierkämpfe zu beenden!"



Pamplona

Jedes Jahr kommen tausende Besucher nach Pamplona, Spanien, um beim jährlichen Spektakel des Stierrennens dabei zu sein. Aber viele Touristen sind entsetzt, wenn sie die verängstigten Tiere sehen, die gemeinsam mit betrunkenen Krawallmachern durch die Strassen rennen müssen. Die Hufe der Stiere rutschen auf dem glatten Kopfsteinpflaster aus, während sie dem Chaos zu entkommen versuchen. Oft krachen sie verwirrt in Hausmauern oder Tore und brechen sich die Hörner oder Beine. Die so genannten Stierläufer und Zuschauer stechen sie mit Stöcken oder ziehen sie am Schwanz und werden dabei selbst oft verletzt, aufgespießt oder von verzweifelten Stieren, die zu entkommen versuchen, niedergetrampelt.

Was die Stiere abends in der Arena erwartet, ist sogar noch schrecklicher. Die Stiere werden immer wieder blutig gestochen, um sie zu schwächen und die Stierkämpfer verletzen oft das Rückgrat bei vollem Bewusstsein.

Viele Touristen kommen nie wieder – einmal ist mehr als genug. Aber jedes Jahr kommen einige Neue und erhalten die hässliche Tradition aufrecht.

Diesem sinnlosen Kommerzspektakel, als Tradition getarnt, obwohl der Großteil der Spanier dagegen ist, muss Einhalt geboten werden. Egal, wie...
Pamplona Das Menschenrennen, das zwei Tage vor dem ersten Stierrennen angesetzt wurde, hat über 1000 mitfühlende und lebenslustige Menschen aus der ganzen Welt (20 Länder waren vertreten, z. B. Südafrika) in die Straßen von Pamplona getrieben. Das von PETA organisierte Menschenrennen war mal wieder ein großer Erfolg und zeigte Pamplona, dass ein Ende der Grausamkeit nicht das Ende von Touristengeldern bedeutet.

Wir waren einheitlich in Weiß gekleidet, mit roten Halstüchern ausstaffiert und teilweise Plastikhörner tragend. "Oben ohne" war allerdings die Grenze des Nacktseins, keine(r) wurde zu etwas gezwungen ;) Die Atmosphäre war mitreißend, ich hatte Gänsehaut bei all der Musik, den vielen Sprachen um einen herum und beim Rufen von Parolen wie "Toros si, Toreros no!" (keine Gewähr für die Schreibweise...).
Die Beobachter unseres Menschenrennens, bei dem keineswegs gerannt wurde, sondern eher durch die Straßen und Gassen Pamplonas flaniert, waren insgesamt positiv uns gegenüber eingestellt. Sie winkten, lachten oder tanzten mit uns!!!

Wir haben noch folgendes
live-Radio-Interview gegeben [es ist wirklich lustig: nervöse "ähms" und Kommentare a la "wie kleine Stiere agieren" waren live und spontan ;)] beim Bayerischen Rundfunk und ich habe zusätzlich noch Fragen vom Fränkischen Tag beantwortet. Das Interview von den Nürnberger Nachrichten ist dagegen nicht erwähnenswert...





Mitzeichnung öffentlicher Petitionen



Auf der Internetseite des Deutschen Bundestages kann man öffentliche Petitionen mitzeichnen. Nach dem Auswählen eines der Themen in der Tabelle (nicht nur Tierschutz!!!) lässt sich die jeweilige Petition einsehen und mitzeichnen. Eine einfache und schnelle Art, uns für unsere Ziele zu engagieren.

Es lohnt sich also, diese Seite regelmäßig aufzusuchen!





Weiterhin wildgefangene Tiere z. B. für den Nürnberger Zoo?



Folgende Fakten sollen verdeutlichen, welch eine Tierquälerei es darstellt, Delfine aus dem Meer herauszureißen, um sie zu Ausstellungszwecken ins Delfinarium zu bringen. Quelle: Bürgerinitiative Die Delfinbefreier.

Delfine im Ozean Delfine im Nürnberger Delfinarium
Delfine in freier Wildbahn legen täglich weite Strecken von 50 bis 250 km zurück. Das Nürnberger Delfinarium ist gerade mal 30 m lang.
Delfine in der Freiheit erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h. Es ist nicht möglich, diese Geschwindigkeiten bei einem 30 m langen Beckern zu erreichen, da hier der Platz zum Beschleunigen fehlt.
Delfine im Ozean tauchen bis zu 500 m tief. Die Tiefe im hiesigen Becken beträgt nur 4,7 m.
Im Meer leben Delfine in großen Gruppen, den so genannten Delfinschulen, mit bis zu 100 Tieren zusammen. Im Nürnberger Delfinarium befinden sich zur Zeit sieben Große Tümmmler.
In freier Wildbahn gebären Delfinmütter ihre Babys in der Delfinschule, umgeben von vielen Helferinnen. Im Delfinarium wird ein schwangerer Delfin von der Gruppe isoliert und muss sein Baby im "Aufzuchtbecken" von den anderen Tieren getrennt zur Welt bringen.
In der Freiheit haben Große Tümmler eine Lebenserwartung von 40 Jahren. Das Alter von 40 Jahren hat im Nürnberger Zoo von 32 Tieren erst ein einziger Großer Tümmler erreicht.


Dies ist nur das Beispiel des Großen Tümmlers am Beispiel des Nürnberger Zoos - ähnlich schlecht ergeht es Artgenossen und auch anderen Lebewesen in den unzähligen Zoos auf der ganzen Welt... während die Menschen hirnlos und selbstgefällig auf dem Sofa vor dem Fernseher sitzen und sonntags die traurigen Attraktionen bestaunen gehen, um danach das Leid, wenn sie es überhaupt bemerkt haben, zu vergessen, wenn sie ihren Fernseher wieder einschalten.





Stoppt den sinnlosen Transport lebender Tiere



Über 360 Millionen lebende Tiere - Geflügel nicht einmal eingerechnet - werden jährlich quer durch Europa und über die Grenzen hinaus transportiert. Tage- oder gar wochenlange Transporte, bei denen die Tiere in mehrstöckigen LKWs eng eingepfercht sind, sind keine Seltenheit - allein aus Profitgier.

Mit der Verladung der Tiere auf den Transport-LKW beginnt ein unglaubliches Martyrium. Die enorm unter Stress stehenden Tiere werden mit Schlagstöcken und elektrischen Stromstößen auch in Augen, Nase oder Geschlechtsteile vorangetrieben. Viele Tiere rutschen auf der steilen Laderampe aus und tragen offene Wunden und sogar Knochenbrüche davon. Obwohl die verletzten Tiere Schmerzen leiden und zum Teil nicht mehr gehen können, werden sie dennoch weiterverladen. Zahlreiche Tiere verenden noch vor der Ankunft am Zielschlachthof qualvoll an Wassermangel, Verletzungen oder infolge unerträglicher Temperaturen.

Und warum all diese Qual für unsere Mitgeschöpfe?
Ursachen dafür, dass Tiere heute in tierquälerischen Transporten über riesige (auch inner-deutsche) Distanzen transportiert werden, sind die zunehmende Spezialisierung der Betriebe und die Zentralisierung der Schlachthöfe.
Ausschlaggebend sind darüber hinaus finanzielle Antriebe. Der Markt für die Ware "Tier" folgt dem Prinzip von Angebot und Nachfrage, niedrigen Einkaufs- und hohen Verkaufspreisen - und zwar international. Diesem wiederum folgen die Tiertransporte - tagtäglich auf der Straße.
Ferner locken Großschlachthöfe, um ihre Kapazitäten auszulasten, mit günstigen Gebühren. Deshalb werden Schlachttiere zwischen Stall und Kühltheke zu dem Schlachthof transportiert, der die größte Gewinnspanne verspricht - auch wenn dies bedeutet, dass sie auf ihrem letzten Weg dafür quer durch Deutschland oder über die Grenzen hinaus gekarrt werden.
Statt drastischer Maßnahmen zur Unterbindung solcher Transporte gibt es noch finanzielle Anreize durch großzügige Subventionen. Wegen der Überproduktion in Europa möchte die EU erreichen, dass möglichst viele Rinder in Drittländer exportiert werden. Da die europäischen Preise aber nicht auf dem Weltmarkt konkurrieren können, wird der Handel subventioniert - der Export lebender Tiere wird zum guten Geschäft.


Deutscher Tierschutzbund e. V.



Frieden mit den Friedensvögeln



Stadttauben sind verwilderte Haus- oder Brieftauben mit ihren Nachkommen. Sie stammen von den Felsentauben ab. Als Felsenbrüter können sie nicht auf Bäumen nisten, sondern sind an Gebäude als Felsenersatz gebunden. Seit 5000 Jahren züchten Menschen den Tauben Merkmale an, die für Menschen nützlich sind. Eines davon ist die Treue zum Schlag. Folge für die Tauben: ein geringer Aktionsradius, d. h. sie können nicht auf Felder hinausfliegen, um dort nach Futter zu suchen. Die langen Flüge der Brieftauben werden durch brutale Methoden erzwungen wie z. B. die Nutzung des ausgeprägten Heimkehrwillens, der durch die Trennung vom Partner (Tauben leben in Einehe) und / oder von den Jungen verstärkt wird.

Stadttauben brüten zwanghaft ganzjährig. Auch das ist ein Haustiermerkmal. Trotzdem bleibt die Anzahl der Stadttauben immer gleich, weil zwischen 80 und 90 % das 1. Jahr nicht überleben. Ähnlich hoch ist der Verlust bei den Eiern. Erwachsene Stadttauben haben zudem eine viel geringere Lebenserwartung als Haustauben.

Fütterungsverbote bedeuten den langsamen Hungertod vor allem für Nestlinge, weil die unterernährten Eltern sie nicht versorgen können. Die Plätze von verhungerten Stadttauben werden von Jungtieren eingenommen, die sonst in den slumartigen Behausungen nicht überlebt hätten oder von gestrandeten Brieftauben. Etwa 80 000 bundesdeutsche Brieftaubenzüchter halten ständig 10 Millionen Brieftauben. Ein Großteil von ihnen wird auf die mörderischen Flüge geschickt. 30 % schaffen den Heimflug nicht. Sie kommen elendiglich um oder stranden in unseren Städten.

Stadttauben sind zu Recht nicht als Schädlinge eingestuft. Sowohl die obersten Bundesbehörden wie das Bundesamt für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin sowie das Bundesgesundheitsministerium stufen die von Stadttauben ausgehende Gesundheitsgefährdung als geringfügig ein - nicht höher als die Gefährdung durch andere Wild- oder Heimtiere. Der Taubenkot ist ein ästhetisches und hygienisches Problem. Zersetzend wirkt er nicht. Der pH-Wert von Taubenkot bewegt sich im neutralen bis schwach sauren Bereich (Referat für Stadtplanung München).

Es gibt tier- und menschengerechte Möglichkeiten zur Regulierung der Stadttaubenpopulation. Die Bundesarbeitsgruppe Stadttauben des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte hat ein Konzept erarbeitet, das bereits in 20 Kommunen erfolgreich umgesetzt wird. Die Stadttauben werden in artgerecht konstruierten Schlägen konzentriert und betreut. Tauben in betreuten Schlägen lassen sich tierärztlich leicht versorgen. Die Ängste in der Bevölkerung vor Krankheitsübertragung werden ausgeräumt, zumal auch der Taubenkot vor Ort entsorgt wird. Die Bestandsregulierung erfolgt durch Gelegeaustausch (also: Gipseier gegen Taubeneier). Diese Maßnahmen sind letztendlich nicht nur erfolgreich und tierschutzgerecht, sondern auch preisgünstiger als die ewigen Reinigungs- und Vergrämungsmaßnahmen oder gar Tötungsaktionen.

Dringend notwendig ist eine Kontrolle der Brieftaubenzüchter: Einhaltung des Tierschutzgesetzes, Verhängung von Strafen für das Aussetzen von Haustieren, Beteiligung an Lösungskonzepten zur Stadttaubenproblematik.


Menschen für Tierrechte Nürnberg e. V. (2004)



Herbstzeit ist Igelzeit



Igel

Nach dem Bundesnaturschutzgesetz zählt der Igel zu den besonders geschützten Arten. Es ist deshalb verboten, gesunde Tiere aus der Natur zu entnehmen oder im Haus zu halten. Nur hilfsbedürftige Tiere dürfen in menschliche Obhut genommen werden. Das trifft zu auf verwaiste Igelsäuglinge, verletzte und kranke Tiere und auf Igel, die bei Frosteinbruch noch kleiner sind als 600 g (etwa eine Handlänge).

Gerade Gartenbesitzer können den Stacheltieren helfen - durch eine Futterstelle, die vor Regen aber auch vor anderen Tieren, wie z. B. Katzen oder auch Elstern, geschützt sein muss. Etwa vier umgedrehte Blumentöpfe mit einem stabilen Holzbrett bedeckt eignen sich gut hierfür.
Gefüttert werden sollte stets abends zur gleichen Zeit, denn Igel haben eine innere Uhr und sind sehr pünktliche Zeitgenossen. Als Nahrung für den stacheligen Gartenbewohner eignen sich Katzen- und Hunde-Dosenfutter, Rühreier oder hartgekochte Eier, jeweils vermischt mit Igeltrockenfutter oder Futterhaferflocken.

Auf keinen Fall Milch anbieten - diese kann für Igel tödlich sein!

Dagegen ist ein standfestes Schälchen mit Wasser wichtig und absolute Sauberkeit der Futterstelle und der Gefäße ist oberstes Gebot.

Gartenhilfsmittel wie Laubsauger sollten in jedem Fall vermieden werden - immer! Denn nicht nur Laub und Gartenabfälle geraten in diesen "Saubermacher", auch für Tiere ist er eine tödliche Gefahr. Käfer, Spinnen, Tausendfüßler und andere Insekten werden durch den Laubsauger vernichtet. Kleinsäuger ohne Fluchtverhalten, wie zum Beispiel junge Igel, sind ebenfalls stark gefährdet!






Rettung von Bienen



Bienen

Mittags auf dem Weg zur Mensa kam ich an einem wunderschönen Frühsommertag an der sehr gut besuchten Einkaufsstraße in Erlangens Innenstadt vorbei. Die Menschen flanierten an den Geschäften entlang - doch etwas war anders... Sie machten allesamt einen großen Bogen um eine Stelle, an der zuerst nichts Auffälliges festzustellen war. Als ich näher kam, entdeckte ich den Grund: wie ein quer über die Straße gespanntes Netz flogen 100e von Bienen umher!

Angezogen von diesem herrlich anzusehenden Ereignis blieb ich stehen und beobachtete, wie die Bienen sich langsam auf einen im Topf gepflanzten Strauch zurückzogen und nur noch vereinzelnd umherflogen.
Während ich mir noch Sorgen machte, was wohl aus den Bienen mitten in der Innenstadt, umgeben von ängstlichen Menschen, wird, fuhr auch schon die Feuerwehr vor. Die beiden Feuerwehrmänner in Schutzkleidung waren sehr nett und informierten die umstehenden Passanten über das, was sie vorhatten und warum. Nach dem Besprühen der Bienen mit Wasser flogen diese an den Strauch, den die beiden Männer vorsichtig abschnitten und in eine spezielle Bienenbox brachten. Nun hieß es warten: wenn sich die Königin in dieser Box, zu der es Ein- und Ausgänge für die Bienen gab, befände, könnte diese mitsamt ihrem Staat an eine bienenfreundliche Stelle gebracht werden.

Und so war es dann auch tatsächlich, die aufgeschreckten und umhersummenden Bienen versuchten, ebenfalls in die Box (zu ihrer Königin) zu gelangen!





Kampfhunde - wie sie wirklich sind



Auf der Internetseite "www.wob-kampfhunde.de" erzählen Nicole und Sebastian Kruse, wie sie zu dem Thema "Kampfhunde" gekommen sind. Mit ihr wollen sie "die ganze Welt davon überzeugen, dass diese Hunde die besten Familienhunde und keine aggressiven Monster sind, und dass das Problem am anderen Leinenende zu finden ist." Neben Beißstatistiken und Neuigkeiten gibt es hier auch mitreißende flash-Animationen zu sehen.

Da sich nun viele Menschen über alles Mögliche zum Thema "Kampfhunde" bei ihnen erkundigten, erkannten sie das eigentliche Problem: Viele wussten wenig oder gar nichts über diese tollen Hunde. Tierheime und Tierschutzvereine fragten sie um Rat und baten um Hilfe. Und so kam es, dass sie mit Freunden den Tierschutzverein Initiative "Freie Hunde" e.V. gründeten und auch selber bis heute immer wieder Hunde zur Pflege bei sich aufnehmen.
Über die Internetseite werden sachkundig Hunde vermittelt und Fragen beantwortet. Schauen Sie doch einfach mal vorbei!






Ölteppiche - Die schwarze Pest



Kohlenwasserstoffe sind lipophil und daher mit Wasser nicht mischbar. Da sie stets leichter als Wasser sind, schwimmen sie auf der Wasseroberfläche. Zum Problem wird diese Eigenschaft z. B. bei Unfällen von Tankern: Das Erdöl läuft aus und bildet einen auf dem Meer schwimmenden Ölteppich. Die flüchtigen, kurzkettigen Kohlenwasserstoffe verdunsten und es bleibt eine zähe, klebrige Masse zurück. Diese verklebt das Gefieder von Seevögeln, unterbricht die Sauerstoffzufuhr aus der Luft in das Meerwasser und schirmt das Sonnenlicht ab.

© Prof. Dr. J. Gasteiger, Dr. A. Schunk, CCC Univ. Erlangen, Fri Feb 1 11:42:37 2002 GMT

Schiffsunglueck

Dabei spielen spektakuläre Schiffsunfälle nicht einmal die Hauptrolle. Einen wesentlichen Anteil an der Ölverschmutzung haben vorsätzliche Öleinleitungen, z. B. illegale Tankreinigungen durch Schiffe und Entsorgungen von Altöl auf hoher See. Verantwortungslose Kapitäne versuchen so, die hohen Hafengebühren zu sparen, die bei der ordnungsgemäßen Entsorgung der Ölabfälle anfallen.
Nach vorsichtigen Schätzungen kommen an deutschen Küsten jährlich rund 20000 Tiere aufgrund dieser "chronischen Ölverschmutzung" ums Leben.

2001 wurden durch Überwachung aus der Luft 390 Ölteppiche in der Ostsee und 596 in der Nordsee entdeckt!
du und das tier 6/2004

Mit der Beseitigung der oberflächlichen Spuren sind allerdings die Folgen eines Ölunfalls auf See längst nicht ausgestanden, haben amerikanische Chemiker entdeckt.
Wie die Forscher im Fachblatt "Environmental Science and Technology" berichten, finden sich drei Jahrzehnte nach einem Schiffsunglück noch Ölreste im Sediment. Nur wenige Zentimeter unter der Oberfläche gelegen, beeinflusst dieser unsichtbare Ölteppich auch heute noch die Umwelt.
Christopher Reddy von der Woods Hole Oceanographic Institution und seine Kollegen untersuchten einen 36 Zentimeter langen Sedimentbohrkern, den sie aus einer Salzmarsch nahe der Stadt West Falmouth im US-Bundesstaat Massachusetts gezogen hatten. Im Jahr 1969 war dort der Frachter "Florida" auf Grund gelaufen und hatte Meer und Strände mit rund 650.000 Litern Öl verschmutzt.
Weder in den oberen noch in den unteren Schichten des Kerns fanden sich Spuren von Öl, berichten die Forscher. Zwischen sechs und 28 Zentimetern Tiefe stießen sie dagegen auf Kohlenwasserstoffe in ähnlicher Konzentration und Zusammensetzung, wie sie unmittelbar nach dem Unglück gemessen worden waren.
"Reste von damals ausgelaufenem Erdöl sind dreißig Jahren später noch in den Sedimenten zu finden und werden dort vermutlich für alle Zeiten verbleiben", erläutert Reddy. Die langfristigen biologischen Folgen der Ölverschmutzung seien unbekannt, in den Sedimenten lebende Tiere könnten aber hohen Konzentrationen von einigen der Substanzen ausgesetzt sein. "Diese Studie zeigt, dass Ölunfälle einen langfristigen Einfluss auf Küsten haben", so der Forscher.

vista verde 2002

Oelvogel

Seevögel mit ölverklebtem Gefieder, hilflose Tiere, flugunfähig und kaum noch in der Lage, sich an den Stränden fortzubewegen. Das damit verbundene Leiden der Tiere ist seit Jahrzehnten Alltag in Europa, auch wenn es nicht täglich in den Medien wahrzunehmen ist. Die folgende Aufstellung "Tanker-Unglücke 1970-2002 - Chronologie der Katastrophen" gibt einen Überblick über deren tatsächliches Ausmaß...

20. März 1970: Kollision des Tankers "Othello" vor Schweden. Bis zu 100.000 Tonnen Öl laufen aus.
19. Dezember 1972: Kollision des Tankers "Sea Star" im Golf von Oman. 115.000 Tonnen Öl laufen aus.
9. August 1974: Der niederländische Tanker "Metula" läuft in der Magellanstraße vor Südchile auf Grund. Rund 53.000 Tonnen Rohöl laufen aus und verpesten einen 150 Kilometer langen Küstenstreifen von Feuerland.
12. Mai 1976: Der Supertanker "La Urquiola" läuft vor dem spanischen Coruna auf Grund. 100.000 Tonnen Öl werden freigesetzt.
25. Februar 1977: Feuer an Bord der "Hawaiian Patriot" im Nordpazifik. 99.000 Tonnen Liter Öl laufen aus.
16. März 1978: Vor der Bretagne läuft der unter liberianischer Flagge fahrende Tanker "Amoco Cadiz" auf Grund und bricht auseinander. 228.000 Tonnen Öl fließen in die See und verursachen eine Ölpest, die ca. 360 Kilometer Küste verdrecken.
19. Juli 1979: Kollision der "Atlantic Express" mit der "Aegean Captain". 300.000 Tonnen Öl laufen ins Meer.
März 1980: Der Tanker "Tonio" läuft vor der nordwestfranzösischen Küste auf Grund. 27.000 Tonnen Öl fließen ins Meer.
6. August 1983: Der Tanker "Castillo de Bellever" fängt Feuer. 250.000 Tonnen Öl laufen ins Meer.
28. Januar 1989: Das argentinische Tank- und Versorgungsschiff "Bahia Paraiso" läuft südlich von Kap Horn auf einen Felsen und sinkt. Knapp tausend Tonnen Dieselöl bilden vor der bis dahin unberührten Küste der Antarktis einen Ölteppich von zehn Kilometern Länge.
24. März 1989: Die "Exxon Valdez" havariert im Prinz-William-Sund vor Alaska. Der amerikanische Supertanker verliert 40.000 Tonnen Öl, die ein Naturschutzgebiet vor der Küste verschmutzen.
25. Juni 1989: Im Delaware-Fluss im US-Bundesstaat Delaware läuft ein Tanker aus Uruguay auf Grund. 3.000 Tonnen Industrieöl laufen aus.
12. Mai 1990: Kollision des britischen Trawlers "Dionne Marie" mit dem liberianischen Supertanker "Rosebay" vor der Südwestküste Englands. Tausend Tonnen Öl laufen aus.
7. Juni 1990: Der britische Öltanker "BP Nautilus" läuft auf der Kill-van-Kull-Wasserstraße zwischen New York und New Jersey auf Grund. Tausend Tonnen Öl laufen aus.
9. Juni 1990: Nach einer Explosion auf dem norwegischen Tanker "Mega Borg" laufen 12.000 Tonnen Rohöl in die Kill-van-Kull-Wasserstraße.
11. April 1991: Der zyprische Tanker "Haven" explodiert beim Löschen seiner Ladung im Hafen von Genua. 65.000 Tonnen Öl laufen aus und verbrennen.
22. Juni 1991: Nach einem Brand auf dem griechischen Tanker "Kiri" fließen mehr als 22.000 Tonnen Öl in den Indischen Ozean.
19. April 1992: Vor der Küste Mosambiks schlägt der mit 66.000 Tonnen Öl beladene griechische Tanker "Katina P" leck und läuft auf Grund. Der Tanker verliert auf der Steuerbordseite die gesamte Ladung eines Tanks.
3. Mai 1992: Der russische Tanker "Geroi Tschernomorija" stößt mit einem Estnischen Frachtschiff in der Gais zusammen. Über 4.000 Tonnen Öl laufen ins Meer.
20. September 1992: Nach der Kollision des japanischen Supertankers "Nagasaki Spirit" mit einem Containerschiff in der Straße von Malakka laufen 2.000 Tonnen Öl aus.
3. Dezember 1992: Der griechische Tanker "Aegean Sea" läuft bei der Einfahrt in den nordspanischen Hafen La Coruna auf felsigen Grund und bricht auseinander. Etwa 81.000 Tonnen Öl laufen ins Meer und bilden vor der galizischen Küste einen Pestfilm von 220 Kilometern Länge.
5. Januar 1993: Der liberianische Tanker "Braer " läuft vor den Shetland-Inseln auf ein Riff. 98.000 Tonnen Rohöl fließen in die Nordsee.
21. Januar 1993: Der dänische Supertanker "Maersk Navigator" kollidiert mit dem Tanker "Sanko Honor" zwischen Sumatra und der Halbinsel Malakka. Zwischen 1.000 und 2.000 Tonnen Rohöl fließen in den Indischen Ozean.
7. Januar 1994: Vor der Küste Puerto Ricos löst sich der mit 5.700 Tonnen Dieselöl beladene Tanker "Morris J.Berman" bei Sturm von der Vertauung und schlägt auf einem Riff leck. 2.800 Tonnen Öl laufen ins Meer und verschmutzen den Palmenstrand der Hauptstadt San Juan. Eine Woche später laufen bei schwerem Seegang weitere 640 Tonnen Öl ins Meer, da ein Teil des Schiffsrumpfes abgerissen wurde.
25. Januar 1994: Der in Malta registrierte Tanker "Cosma A" mit 23.000 Tonnen Rohöl an Bord explodiert 500 Kilometer südlich von Hongkong auf der Fahrt von Indonesien nach Shanghai.
31. März 1994: Nach dem Zusammenstoß der Tanker "Seki" und "Baynunah" wird der Golf von Oman mit etwa 7.600 Tonnen Rohöl verschmutzt.
16. Februar 1996: Der in Liberia registrierte Tanker "Sea Empress" läuft vor der Südwestküste von Wales auf Grund und schlägt leck. Rund 70.000 Tonnen Öl fließen in Meer und bilden einen 1.300 Quadratkilometer großen Ölteppich.
2. Januar 1997: Der russische Tanker "Nachodka" bricht in einem Sturm vor der Küste Japans auseinander. Etwa 20.000 Tonnen Heizöl treiben auf die Küstenstadt Fukui im Osten Japans zu.
2. Juli 1997: Nach der Havarie des in Panama registrierten Tankers "Diamond Grace" laufen rund 1.500 Tonnen Rohöl ins Meer. Der Ölteppich treibt auf die Nordküste Japans in Richtung Tokio.
12. Dezember 1999: Vor der Bretagne bricht bei schwerer See der in Malta registrierten und mit rund 26.000 Tonnen Heizöl beladene Tanker "Erika" auseinander. Etwa 17.000 Tonnen Heizöl fließen aus. Es bildete sich ein Ölteppich von einem Kilometer Länge und 300 Meter Breite, der parallel zur Küste treibt.
20. Januar 2001: Vor der Insel San Cristobal strandet der ecuadorianische Tanker "Jessica". 643.500 Liter Dieselöl fließen ins Meer. Der Ölteppich bedroht die Galapagos-Inseln.
20. März 2002: Der unter maltesischer Flagge fahrende Frachter "Balu" sinkt mir 8.000 Tonnen Schwefelsäure an Bord vor der spanischen Nordküste.
10. September 2002: Auf dem italienischen Frachter "Jolly Rubino" bricht im Maschinenraum ein Feuer aus. Von der Mannschaft verlassen läuft der Tanker bei starkem Wind zwei Tage später vor der Küste von Kap St. Lucia, rund 600 Kilometer östlich von Johannesburg, auf Grund.
13. November 2002: Vor der nordwestspanischen Küste gerät ein auf den Bahamas registrierter Tanker, der einer liberianischen Reederei gehört, in Seenot. Die "Prestige", die 77.000 Liter Öl geladen hat, zieht einen mehrere Kilometer langen Ölteppich hinter sich her. Sie bricht sechs Tage nach der Havarie entzwei, eine Umweltkatastrophe droht.

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Das Meer - unendliche Weiten - unendlich viel Fisch?



Dank intensiver Kampagnenarbeit in den letzten Jahren ist die Problematik der Überfischung unserer Meere publik geworden. Allerdings ist die Bedrohlichkeit, welche die Lage bis heute erreicht hat, immer noch Vielen nicht bewusst. Laut Greenpeace sind bereits 71-78 % weltweiter Fischvorkommen überfischt oder von Überfischung bedroht1.
Es ist erschreckend, immer wieder zu lesen, mit welcher Gefühllosigkeit und Ignoranz in der modernen Industriefischerei vorgegangen wird, um für den Verbraucher (für SIE!) billig große Mengen Fisch heranzukarren.

Beifang Nur ein Beispiel, die Beifangproblematik: Beim Thunfisch- und Schollenfang z. B. eine Tragödie unfassbaren Ausmaßes. Es werden pro kg "Speisefisch" mehrere kg (bei Scholle 2-3 kg/kg)2 an Tieren getötet, gleichsam als Kollateralschaden, also "Beifang" und einfach ins Meer zurückgekippt. Leben als Abfall!! Speziell beim Thunfischfang wurde dies publik durch das unbeabsichtigte Fangen von Delphinen. Doch es sind nicht nur Meeressäuger! Viele seltene Meeresschildkröten und Haie, darunter auch der riesige Walhai (!), sowie Rochen und andere Fische werden gefangen, getötet oder tödlich verwundet.

Thunfisch im Netz In diesem Fall ist es für jeden, der gerne Fisch aus den Meeren isst, ein leichtes und meiner Meinung nach eine Pflicht, etwas dafür zu unternehmen, dass der Lebensraum See trotz Fang nicht ausgebeutet wird, denn die Meere sind nicht unerschöpflich.
Wenn zum Fang gewaltige Trawlerschiffe (Fischdampfer, Schleppnetzfischer) eingesetzt werden, welche das Wasser mit 200 m langen Grundschleppnetzen, die bis in 1500 m Tiefe reichen, und den Meeresboden umpflügen, wodurch dort restlos "aufgeräumt" wird, oder den Bereich zwischen Meeresboden und Wasseroberfläche mit "Pelagialschleppnetzen" durchziehen, die 1600 m lang sind und deren Öffnung bis zu 23 000 m2 umfasst (etwa der Fläche von fünf Fußballfeldern), so dass in diesen Netzen zehn Jumbojets Platz fänden3. Wenn mit solch maßlosen Methoden die Weltmeere sprichwörtlich "durchsiebt" werden und dies täglich, ohne Erholungsmöglichkeit für die Bestände, dann ist sogar der Reichtum der Meere endlich!

Der Mensch muss wieder zu einer "maßstabsgerechten" und nachhaltigen Fischerei gelangen.
Daher meine Bitte: Essen Sie Fisch bewusst, anstatt ihn achtlos in Massen zu konsumieren, genau wie Sie dies bei allen Tieren, die Sie essen, tun sollten. Seien Sie sich im klaren darüber, dass der Alaska - Seelachs, in Fischstäbchen bis zur Unkenntlichkeit verwurstet, mittlerweile zur bedrohten Art geworden ist!

Als Orientierungshilfe für den verantwortungsbewussten Verbraucher bieten Verbraucherzentralen und Umweltschutzorganisationen kurze Einkaufsführer mit Informationen zu Fangmethodik und Bestandssituation für beliebte Speisefische (s. unten). Nutzen Sie Ihre Möglichkeiten! Zeigen Sie den Fischverkäufern, dass es Sie interessiert, woher das Fleisch stammt und welche Fangmethoden angewendet werden! Schonen Sie die Bestände der Arten, welche an den Rand des Aussterbens getrieben wurden! Informieren Sie sich und Ihre Bekannten über die Situation!

Fang * Fischratgeber zum Herunterladen (Greenpeace)
* Informationen von Greenpeace zur Problematik
* Animation zu den Ausmaßen eingesetzter Schleppnetze (sonst glaubt man es nicht!) (engl.)
* Etablierung von Schutzgebieten für Seefische (engl.)
* Unterschriftenaktion für ein Verbot der Grundschleppnetzfischerei
* Kleiner Hoffnungsschimmer?

Vielen Dank an Soraya.vc, dass ich diese Informationen hier auf ihrer Seite veröffentlichen darf!

Ich beziehe mich in obigem Text auf folgende Quellen:
2: Das Ende der Fischstäbchen-Überfischung von Kabeljau & Co, hr-online
1,3: Greenpeace UK (Meereskampagne)

Annette Grathoff



1000 Fragen-Projekt



Mehr als fünfzig Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Verbänden, Kultur und Medien haben die Patenschaft für eine Frage ihrer Wahl übernommen und begründet, warum sie diese Frage für wichtig und diskussionswürdig halten. Viele weitere Persönlichkeiten haben ihre Mitwirkung bereits angekündigt.

Nun ist die Bevölkerung aufgerufen mitzudiskutieren: Unter
www.1000fragen.de kann sich jeder an dieser neuen Form "öffentlicher Kommissionsarbeit" beteiligen.
Ziel der Diskussion ist keine Abstimmung, sondern ein intensiver Austausch ohne Entscheidungsdruck: Welche Fragen brauchen eine eindeutige Antwort? Auf welche Fragen gibt es mehrere Antworten? Welche Fragen beantwortet man lieber gar nicht? Gibt es gemeinsame Antworten, Kompromisse? Und: Gibt es Fragen, bei denen sich schon die Diskussion verbietet?

Die Auseinandersetzung mit solchen Themen erfolgt bei den meisten Menschen leider immer erst dann, wenn sie selber direkt oder indirekt betroffen sind - darum können diese Themen gar nicht oft genug erwähnt werden, um solche Menschen aufzurütteln!




Organspendeausweis



Organspendeausweis

Viel brauche ich nicht zu diesem Thema zu schreiben: Jeder weiß, dass er mit der Tatsache, einen Organspendeausweis zu besitzen, im (traurigen) Notfall vielleicht Leben zu retten vermag. Dem Inhaber dieses Ausweises entstehen weder Kosten noch Mühen, nur die Überwindung unbegründeter Angst bzw. der Scheu, sich mit dem eigenen unvermeidlichen Tod zu beschäftigen.

Die Auseinandersetzung mit solchen Themen erfolgt bei den meisten Menschen leider immer erst dann, wenn sie selber direkt oder indirekt betroffen sind - darum können diese Themen gar nicht oft genug erwähnt werden, um solche Menschen aufzurütteln!

Es ist gar nicht so schwer, die Welt zu verbessern - es müssen nur genügend Menschen daran teilnehmen.




Waldspaziergang mit Tierheimhunden



Waldspaziergänge entspannen, lassen uns zur Ruhe kommen und sind zudem noch gesund. Schön ist es, dies mit Freunden zu genießen oder sogar hiermit eine gute Tat zu verbinden. Denn nicht nur Nachbars Hund freut sich, wenn er ausgeführt wird, in viel größerem Maße tut dies der Tierheimhund. Wenn sich also die Gelegenheit ergibt, einfach zum nächstgelegenen Tierheim fahren und sich erkundigen! In den meisten Fällen freuen sich die Tierheimleiter über das Interesse und geben gern ein "passendes" Tier mit - wenig Aufwand für viel Vergnügen.

Jackie Ich habe das Glück, wenige Augenblicke sowohl vom Tierheim als auch von größeren Waldgebieten entfernt zu wohnen. Sofern meine Arbeit es zeitlich zulässt, hole ich dort - mit Leckerchen bewaffnet - "meinen" schwarzen Schäferhund Jackie ab, um mit ihm immer wieder neue Wege im Wald zu erkunden.

Und entgegen der leider weit verbreiteten Meinung, in Tierheimen gäbe es nur unerzogene, bissige oder sonstwie furchtbare Hunde (bzw. Tiere allgemein), habe ich etliche liebenswerte Tiere kennengelernt, bei denen es mir ein Rätsel ist, warum sie noch niemand mit nach Hause genommen hat...
Aber noch unverständlicher ist es für mich, wie man Hunde im Zwinger oder ausschließlich an der Hofleine halten kann oder sie an einen Baum angebunden im Wald zurücklässt. Diese Tiere lieben uns Menschen weiterhin und zeigen sich von ihrer besten Seite - soweit sie in der Lage dazu sind.

Abschließend möchte ich natürlich auch an die anderen Tiere in solchen Heimen erinnern, die sich ebenfalls nach menschlicher Zuneigung sehnen. Menschen mit Gewissen denken an sie.





Kein Ei aus Quälerei: kein Ei mit 3!



Dieser Vers (Quelle: Deutscher Tierschutzbund) und die ab Januar 2004 gültige Kennzeichnung der Eier machen es uns Verbrauchern endlich leichter, der Käfig-Industrie die "Rote Karte" zu zeigen!
Alle Eier im Handel und auch alle Verpackungen müssen nun entsprechend der Herkunft der Eier gekennzeichnet sein. Auf der Verpackung steht dann "Eier aus Käfighaltung", "Eier aus Freilandhaltung" oder "Eier aus Bodenhaltung". Die Eier selbst müssen einen Zahlencode tragen:


Kennzeichung



Nun liegt es nur noch an uns, einigen wenigen mächtigen Tierquälern zu zeigen, dass wir ihre Käfigeier nicht wollen - nachdem der Großteil des Deutschen Bundesrates am 28. November 2003 kläglich versagte: Er hatte mehrheitlich dafür gestimmt, die Schutzbestimmungen für Legehennen und Schweine in der Nutztierhaltungsverordnung zurückzuschrauben.
Ich bin schon neugierig, wie die reichen Tierquäler (Käfigbatterie-Betreiber, Agrar-Lobby) ihre Dankbarkeit gegenüber den Ministerpräsidenten und den Ministern, die für die Landwirtschaft verantwortlich sind, ausgedrückt haben.

Und hier geht es zu den Ministerpräsidenten und den Ministern, die weiterhin auf das Quälen der Tiere bestehen - und zu den wenigen, die nicht nur ein Gewissen besitzen, sondern es auch zeigen:
Bundesrat.





Soja und Tofu



Seit mehr als 4000 Jahren gilt die Sojapflanze in Asien nicht nur als „heilig“, sondern ist Grundnahrungsmittel schlechthin.

Sojabohne in gruen Soja ist eine Hülsenfrucht und wächst in nur 100 Tagen an der einjährigen strauchigen Sojapflanze. Auch in ihr fremden, aber warmen Regionen wie Nord- und Südamerika gedeiht sie prächtig. Beeindruckend ist die Vielfalt der Sojaprodukte: getrocknet oder frisch, zerkleinert, gekeimt als Sprossen, geröstet zu Mehl gemahlen, zu Öl gepreßt, zu Saucen oder Tempeh fermentiert, sogar als Kaffeesurrogat.
Sojabohne in schwarz In der konventionellen Produktion setzte sich Soja vor allem als Fleischersatz durch. In einer hochindustrialisierten Herstellung wird Sojamehl auf bis zu 200°C erhitzt und durch Düsen gepreßt, um eine fleischähnliche Faserstruktur zu erhalten. Dieses „Sojafleisch“ oder auch „texturierte Eiweiß“ (TVP) ist ein typisch westliches Produkt. In der Soja-Heimat Asien hat Soja dagegen eine lange Tradition als Würzmittel in Form von Sojasauce, Miso und Tamari und als asiatische „Käse“-Spezialität wie Tofu und Tempeh.

Sojabohne Die Grundlage für Tofu bildet Sojamilch, die aus eingeweichten Sojabohnen gewonnen wird. Die Bohnen werden gemahlen, aufgekocht, die Schalen- und Faserstoffe abgesiebt. Die Sojamilch wird dann entweder mit Salz (Nigari, ein Meersalzextrakt), gereinigtem Gips (Kalziumsulfat) oder Säure (Essig-, Zitronensaft) zum Gerinnen gebracht. Der dabei entstehende lockere Eiweißkuchen wird ausgepresst, in Blöcke geschnitten und in frischem Wasser gekühlt. Als Tofu kommt er im Glas oder in Folie in die Läden. Im Kühlschrank kann er bis zu vier Wochen aufbewahrt werden.
Tofu enthält neben Eiweiß (15,7g pro 100g), wenig Fett und Kohlenhydrate, sehr viel Eisen, Magnesium, Kalium, Nikotinsäure, Kupfer, Kalzium, Zink und Phosphor sowie etwas Folsäure, Vitamin B1, B2 und B6.

Soja kann die Eiweißversorgung des Menschen sicherstellen: eine halbe Tasse Sojabohnen liefert etwa soviel Eiweiß wie ein 150-Gramm-Steak. Und Soja enthält die essentiellen Aminosäuren, die der Mensch benötigt, aber nicht selbst herstellen kann. Sojaerzeugnisse sind daher eine gesunde Alternative zu Fleisch. Sie enthalten kaum schwerverdauliche gesättigte Fettsäuren und wirken – im Gegensatz zu Fleisch – im Magen basisch und nicht säurebildend. Die meisten Sojaprodukte sind zudem reich an krebshemmenden Isoflavonen. Auch gegen Diabetes und Rheuma sollen die sekundären Pflanzenstoffe der Sojabohne helfen.

Und natürlich macht Tofu nicht dumm - wer im Internet forscht, wird schnell auf die Aussage kommen, dass vor allem die Fleisch- und Milchindustrie von solchen nicht haltbaren Gerüchten profitieren...




Gelatine aus Schwein und Rind



Bonbons

Ich achte sehr auf die Inhaltsstoffe aller Nahrungsmittel, die ich kaufe. Gelatine schließe ich aus dem Grund aus, da sie aus Tierbestandteilen hergestellt wird - für mich besteht demnach prinzipiell kein Unterschied zwischen Salami und Gelatine. Dass aber selbst in der Nachspeise des vegetarischen Essens in meiner Mensa dieses Geliermittel enthalten ist, hat mich einen empörten Brief an die Verantwortlichen schreiben lassen. Seitdem gibt es für die Vegetarier nicht mehr diesen leckeren Schokoladenpudding...

Es ist in meinen Augen eine Unverschämtheit, uns Tierbestandteile in den unterschiedlichsten Nahrungsmitteln unterzujubeln; selbst in Hustenbonbons (Emser Salz Pastillen), Tomatensuppen und in wahrscheinlich vielen anderen, wo niemand dies erwartet. Sicherlich ist es sinnvoll, ALLES vom getöteten Tier zu verwerten (ich bin gegen das Töten) - aber ich möchte nichts davon in meiner Nahrung wiederfinden müssen!
Ähnlich sieht es in der Kosmetikindustrie aus: Kollagen unter die Haut spritzen - was für ein widerlicher Gedanke! Frauen, die so etwas mit sich machen lassen, werden wohl keine Gehirnzellen besitzen, mit denen sie darüber nachdenken könnten. Aber auch in Cremes etc. sind Tierbestandteile enthalten, wie z. B. die Hyaluronsäure. Auch ein Grund, weshalb ich meine sämtliche Kosmetik entweder selber fertige oder in entsprechenden Läden kaufe.

Zurück zur Gelatine und Nahrung: am bekanntesten ist der Einsatz von Gelatine natürlich bei den Gummibärchen. Die Hersteller verwenden bei Fruchtgummis ausschließlich Gelatine aus Schweineschwarte, die mit Säure aufgeschlossen wird. Das verträgt sich mit den Fruchtsäuren in den Süßigkeiten. Rindergelatine dagegen wird mit Lauge aufgeschlossen. Beim Zusatz von Fruchtsäuren wird sie neutralisiert und geliert nicht mehr so gut. Außerdem garantiert die Schweinegelatine eine bessere Schaumstabilität.
Obwohl ein Großteil der Gelatine aus Schweineschwarten hergestellt wird, sind weitere Rohstoffe Rinderhaut und Knochen von Schwein und Rind. (Im Hinblick auf BSE allerdings garantieren die GME - Gelatine Manufacturers of Europe -, "dass durch den Verzehr von Gelatine zu keinem Zeitpunkt ein Risiko für den Menschen bestanden hat".)

Wem das - wie mir - Ekel bereitet, der greift zu Nahrungsmitteln, die mit pflanzlichen Alternativen versetzt sind. Verwendet werden vor allem vier Stoffgruppen: modifizierte Stärke (Juchhu, wieder Fruchtgummi essen!!!), Alginate wie das Agar-Agar (aus Algenschleimstoffen des Seetangs), Pektine (aus Zellwänden der Früchte) und Gummi arabicum.

Allerdings gibt es in der Pharmaindustrie bislang keine Alternative zu Gelatine. Sie bindet den Wirkstoff in der Kapsel, der hilft, die Zerfallszeit und damit die Resorption zu steuern.




Tod im Straßengraben



Toter Fuchs

Da Deutschland nicht zu den Ländern gehört, die ihre Straßen (zumeist Autobahnen) gegen darüber laufende Tiere, wie z. B. Füchse, mit Zäunen etc. abgrenzen, ist der Autofahrer in der Pflicht, auf seine Mitgeschöpfe Acht zu geben.
Ein Lebewesen zu überfahren, ist schlimm. Sollte dies trotz erhöhter Aufmerksamkeit einmal passieren, ist es eine Selbstverständlichkeit, anzuhalten und nach dem Tier zu schauen - denn es besitzt kein Handy, mit dem es einen Notarzt herbeirufen könnte. Oft wird das Tier liegengelassen und muss voller Angst und Schmerz krepieren.

Zivilcourage ist ein Wort, dessen Bedeutung heute kaum jemand kennt, geschweige denn versteht. Aber ich werde hier nicht meine Kraft damit vergeuden, abgestumpfte Menschen über ihre Pflichten aufzuklären. Sie werden nicht begreifen, weshalb sie nicht nur nehmen, sondern auch geben sollen. Menschen, die es sich zum "Hobby" machen, Katzen zu überfahren. Mir fehlen die Worte - Gefühle dagegen schäumen über.




Massenvernichtung von Fledermäusen geplant!



Fledermaus

"Abendsegler", "Großes Mausohr", "Breitflügelfledermaus", "Sardisches Mausohr" – unter solchen und ähnlichen poetischen Namen verbergen sich einige der spannendsten, geheimnisumwittertsten und BEDROHTESTEN Säugetiere unseres Landes. Fledermäuse.

Kaum ein anderes Tier löst beim Menschen allein durch die Nennung seines Namens so viele Phantasien, Bilder und Emotionen aus. Und leider sind die oft sehr negativ.
Aber zu Unrecht: Denn Fledermäuse sind in Wirklichkeit harmlose, scheue und wunderschön anzusehende Tiere, die man leider viel zu selten zu Gesicht bekommt, um etwas über sie zu wissen.

Hier ein paar der interessantesten Fakten über Fledermäuse:

Fledermäuse sind wie Katzen, Hunde und der Mensch Säugetiere, sie gebären lebende Junge, die sie dann fürsorglich groß ziehen.
Fledermäuse sind die einzigen (!!!) Säugetiere, die aus eigener Kraft aktiv fliegen können. Allein schon dafür sollten wir sie heiß beneiden, denn sie können das, wovon der Mensch schon immer träumt!
Fledermäuse jagen durch Schallreflexion. Die durch die Luft zuckenden Klänge schaffen im Hirn der Fledermaus ein dreidimensionales Bild. Ihr Ortungssystem arbeitet schneller und präziser als alle militärischen Ortungssysteme, die je vom Menschen konstruiert wurden.
Der Rückgang dieser nützlichen Säugetiere ist ausschließlich auf das Wirken des Menschen zurückzuführen. Die Vergiftung der Umwelt, die Zerstörung der Landschaft und die systematische Vernichtung geeigneter Unterschlupfmöglichkeiten haben zum fast völligen Verschwinden der einstmals häufigen Nachtjäger geführt.

Ohne Fledermäuse wäre unsere Welt ein gewaltiges Stück ärmer.

ACHTUNG: Aktuell droht den europäischen Fledermäusen die größte nur mögliche Katastrophe – in Deutschland, ganz in unserer Nähe! Denn: Das Herz der Fledermaus-Gemeinde Mitteleuropas schlägt in der Eifel – und soll noch in diesem Jahr zerstört werden!
Nahe der Eifelstadt Mayen liegt ein riesiges Grubenfeld, gewaltige Höhlen, kuppelähnliche Gebilde, deren Decken sich auf mächtige Säulen stützen. Hier ist es im Sommer kühl und im Winter frostsicher, es herrscht eine konstante Luftfeuchtigkeit und es gibt Ritzen und Nischen im Überfluss - das ideale Quartier für Fledermäuse.
Mindestens 30.000 bis 50.000 (!!!) Tiere treffen sich in den Stollen zur Paarung und Aufzucht von Jungen.

Eine ortsansässige Firma, die das Grubenfeld gekauft hat, will nun zum Basalt-Abbau die Höhlen zerstören. Sie hatte bereits die Genehmigung des zuständigen Bergamts. Zunächst war der Abbau sogar für den Winter geplant gewesen. Wenn die Fledermäuse sich im Winterschlaf befinden, brauchen sie mehrere Stunden, ehe sie überhaupt bewegungsfähig sind. Sie hätten keine Chance zu entkommen.
Erst als Tierschützer massiven Druck ausübten und mit juristischen Schritten drohten, machte die Behörde einen Rückzieher.
Inzwischen hat ein zähes Ringen begonnen: Bis Dezember wollen die Parteien ihre juristischen Möglichkeiten sondieren.

Ohne unsere Hilfe und Unterstützung werden wir bald keine Fledermäuse mehr haben!

Die Fledermäuse benötigen zum Überleben dringend unsere Hilfe! Was könnt Ihr tun, um dieses einmalige Fledermausvorkommen zu retten? Ganz einfach:
Eure Unterschrift auf die
Unterschriftenliste setzen, die auch noch nach dem 10. September 2003 an das rheinland-pfälzische Umweltministerium geschickt werden soll!
Unterstützt die Rettung der Mayener Grube durch eine Spende auf das Konto des Naturschutzbundes (NABU) bei der Mainzer Volksbank, BLZ: 551 900 00, Konto-Nr.: 291 154 045, Stichwort „Fledermausschutz“.
Man schützt nur, was man kennt. Also: Informiert Euch, z. B. unter folgenden Adressen: Batnight, Fledermausschutz, Fledermauskunde, Über Fledermäuse!

Quelle und Bild: Wiebke Hübner



Was wir von Tieren lernen können



"Führende Naturwissenschaftler reden derzeit gerne über Durchbrüche in der Biotechnologie, Nanotechnologie, Computertechnik oder über eher esoterische Fragen wie das Alter unseres Universums. In Laboren rund um die Welt spielt sich unterdessen eine leisere Entwicklung ab, die unser Weltbild dafür umso nachhaltiger beeinflussen könnte. Verblüffend ist, dass diese Forschungen von McDonalds, BurgerKing und anderen Fast-Food-Ketten finanziert werden. Unter dem Druck von Tierschützern übernehmen diese Sponsoren die Kosten für die Erforschung emotionaler, mentaler und verhaltensbedingter Zustände unserer Mitgeschöpfe. Die Ergebnisse dieser Studien verunsichern. Anscheinend sind viele dieser Mitgeschöpfe uns ähnlicher als wir je gedacht haben. Sie fühlen Schmerz und Leid, kennen Stress, empfinden Zuneigung, freudige Erregung und sogar Liebe."

Den vollständigen, überaus interessanten Artikel erhalten Sie
hier . Ein Muss für jeden Menschen (und für einige leider besonders...).




Keine Mäuse für Tierversuche



Tierleid

Tierversuche werden Jahr für Jahr mit öffentlichen Geldern in Höhe von mehreren Hundert Millionen Euro gefördert. In die tierversuchsfreie Forschung investiert die Bundesregierung dagegen nur Bruchteile dieser Summe. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte will dieses Missverhältnis nicht länger hinnehmen und startete unter dem Motto "Keine Mäuse für Tierversuche - Mehr Geld für tierversuchsfreie Forschung" Ende April 2003 eine bundesweite mehrmonatige Kampagne, die die Unterstützung der Bevölkerung braucht. Ziel ist es, eine Umverteilung der öffentlichen Gelder zu erreichen: weg von einer einseitig tierexperimentell ausgerichteten Forschung, hin zu einer zukunftsorientierten, tierversuchsfreien Forschung.

Die ungenügende staatliche Förderung der tierversuchsfreien Forschung - mit lediglich etwa 4 Millionen Euro pro Jahr - ist wohl einer der Gründe, weshalb die Zahl der in Tierversuchen verbrauchten Tiere in deutschen Laboratorien ansteigt: im Jahr 2001 wurden mehr als 2 Millionen Tiere getötet - das sind 300 000 Tiere mehr als im Jahr davor!

Dabei bestätigen heute viele Experten, dass moderne, tierversuchsfreie Verfahren nicht nur ethisch unbedenklich, sondern auch schneller und billiger sind sowie im Gegensatz zum Tierversuch verlässliche, für den Menschen relevante Ergebnisse liefern. Tierversuchsfreie Tests, wie z. B. mit Zellkulturen, bieten zwar schon beachtliche Möglichkeiten, doch kann sich dieser Forschungszweig nur bei ausreichender finanzieller Förderung und Abbau bürokratischer Hürden im Rahmen der zu durchlaufenden Anerkennungsverfahren entfalten.




Fakten zum Thema biologischer Landbau



Biosiegel

Die vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft herausgegebene Broschüre sollte grundsätzlich als das verstanden werden, was sie ist: Werbung.

Biologischer Landbau = Landwirtschaft im Einklang mit der Natur! Hohe Qualität bei gleichzeitigem Tier- und Umweltschut. Um dies zu erreichen, wird Landbau nach EG-Öko-Verordnung betrieben. In vielen Details bedeutet dies vor allem:

  • Pflanzen gedeihen auch ohne Chemie
  • Biolandwirte greifen auf robuste, wenig anfällige Sorten zurück, die widerstandsfähig gegen Krankheiten oder Schädlinge sind. Nützlinge wie Vögel, Insekten - deren Lebensräume aktiv erhalten werden - gegen Schädlinge: der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und von Unkrautbekämpfungsmitteln ist tabu!

  • Tiere sind Mitgeschöpfe
  • Artgerechte Haltung der Tiere - keine Vollspaltenböden oder Käfighaltung. Zugang zu Auslauf- und Weideflächen. Öko-Futter ohne präventiven Antibiotikaeinsatz, Wachstums- und Leistungsförderern. Einhaltung der doppelten gesetzlichen Wartezeit nach Gabe von Arzneimitteln gegen Krankheit - Vorzug von homöopathischen und pflanzlichen Arzneimitteln.

  • Ökologischer Landbau verzichtet auf Gentechnik
  • Die Verwendung von genmanipulierten Organismen ist durch die EG-Öko-Verordnung in allen Bereichen des Bio-Landbaus strikt untersagt. Umfassende Kontrollen!

  • Wo Bio draufsteht, ist auch Bio drin
  • Ein Bio-Produkt darf nur dann Bio im Namen tragen, wenn mindestens 95 % der Grundzutaten aus dem Bio-Landbau stammen. Klare Kennzeichnung aller verwendeten Zutaten auf der Verpackung. Verbot von Farbstoffen, Geschmacksverstärkern, künstlichen und naturidentischen Aromen, Stabilisatoren und synthetischen Süßstoffen.

  • Vertrauen ist gut - Kontrollen sind besser
  • Strengste Kontrollen über Bio-Landwirte und weiterverarbeitende Betriebe von staatlich zugelassenen und überwachten privaten Organisationen.


    Bio-Produkte

    Das Bio-Siegel ist nicht auf Deutschland beschränkt; die EG-Öko-Verordnung gilt für alle EU-Mitgliedsländer. Aufbauend auf der EG-Öko-Verordnung haben die deutschen Bio-Anbauverbände eigene Standards mit zusätzlichen Anforderungen definiert. Sie sind mit eigenen Zeichen im Markt vertreten:

    Natürlich sollte sich jeder darüber im Klaren sein, dass sich dies alles prinzipiell erst mal sehr gut anhört - die Realität wird sicher noch anders aussehen. Vielleicht gibt es auch wieder mal einen Bio- oder Öko-Skandal - gemacht von Presse bzw. dahinterstehender Wirtschaft -, auf den der nichtdenkende Mensch hereinfällt... Na und? Die wenigsten Ziele sind leicht zu erreichen, aber dies ist wenigstens eins, für das sich der Weg lohnt - auch wenn es ein paar Cents mehr kostet! Natur und Mitgeschöpfe sollten uns das wert sein.





    Haflingerfohlen: Geboren für den Tod im Schlachthof



    Haflinger

    Haflinger werden weit über den Bedarf, als Freizeit- oder Arbeitspferde, hinaus gezüchtet. Fohlen werden am laufenden Band "produziert", weil die Züchter auf das "Superfohlen" hoffen, das sich für viel Geld verkaufen lässt. Doch die wenigsten entsprechen den hohen Anforderungen. Fast 90 Prozent der Fohlen werden auf den Auktionen, die in Deutschland und Österreich regelmäßig stattfinden, als Schlachtfohlen verkauft und auf Tiertransportern zu den Mastställen z. B. nach Italien gebracht. Nach der Mast werden sie in den "Tötungsboxen" der Schlachthöfe regelrecht hingerichtet. In Italien gilt Fohlenfleisch als Delikatesse.
    In keiner anderen Pferdezucht werden - unter dem Deckmantel anspruchsvoller Zucht - so viele gesunde Fohlen für den Schlachter produziert wie bei den Haflingern.

    Über die Internetseite des Deutschen Tierschutzbundes können Sie Unterschriftenlisten erhalten.





    Rettet den Regenwald!

    Palme

    Leider ist dieses Thema alles andere als "lustig":
    Die Westdeutsche Landesbank (WestLB), die dem Land Nordrhein-Westfalen und den Landschafts- und Sparkassenverbänden gehört, steht an der Spitze eines Bankenkonsortiums, das den Bau einer neuen Ölpipeline vom ecuadorianischen Amazonas bis zur Pazifikküste finanziert. Sie soll durch einzigartige Ökosysteme führen und bedroht elf Schutzgebiete!

    Somit sind nicht nur der Regenwald und die darin lebenden Tiere (über 320 Säugetierarten, 1600 Vogelarten, 380 Reptilienarten, mehr als 400 Amphibienarten und eine noch unerforschte Insektenwelt) sondern auch ganze Völker in LEBENSGEFAHR.

    Eine weltweite Koalition aus Umwelt- und Menschenrechtsgruppen hat sich um die Organisation
    "Rettet den Regenwald e. V." gebildet, die dieses Ölprojekt entschieden ablehnt, das von Korruption, Menschenrechtsverletzungen und schweren Umweltschäden geprägt war.

    Auf der Internetseite von "Rettet den Regenwald e. V." bieten sich uns eine Vielzahl von Möglichkeiten, gegen dieses furchtbare Vorhaben geldgieriger Personen anzugehen:

  • Wir kaufen das Paradies
  • Mit dem Kauf eines Sperrgrundstückes soll der Pipeline-Bau zumindest verzögert werden.

  • Hamburg will Tropenholzverbrauch ausweiten - Protest-email
  • Robin Wood und Rettet den Regenwald rufen zu Protesten an den Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg Ole von Beust und den Senator der Behörde für Wirtschaft und Arbeit Gunnar Uldall auf.

  • Keine Steuergelder für Regenwaldvernichtung - Protest-email
  • Die Bundesregierung unterstützt die Papier- und Zellstoffindustrie in Indonesien mit staatlichen Bürgschaften. Zur Deckung des Holzbedarfes wird der Regenwald schonungslos gerodet.


    Noch einiges mehr können Sie von dieser Internetseite aus tun... Schauen Sie nach und beteiligen Sie sich an den Aktionen für die Erhaltung unserer Umwelt - gestalten Sie unsere Welt mit! Damit sie nicht länger einem Horrorszenarium gleicht.

    Illuminatengleich lachen sie über unsere Lethargie, unsere Verblödung. Und das mit Recht: chipsessend vor dem Fernseher sitzend, kein eigenständiges, verantwortungsbewußtes Denken und Handeln - so sieht der egoistische Durchschnittsmensch aus. Lasst uns aufwachen.





    Tiere als Geschenk?

    Wahrscheinlich ist es sogar einfach nur gut gemeint, ein niedliches Tierjunges in einem Zoogeschäft zu kaufen, um damit als Höhepunkt eines Festes die strahlendsten Kinderaugen zu erzeugen. Und welches Kind wünscht sich nicht einen Hund, eine Katze oder ein Kaninchen?

    Doch nach anfänglicher himmelhochjauchzender Begeisterung holen Alltag und Pflichten die Menschen ein und es wird immer wieder auszudiskutieren sein, wer mit dem Hund spazieren geht, die Katzentoilette säubert oder dem Kaninchen seinen dringenden Auslauf ermöglicht.

    Haublitz

    Viel schlimmer sieht es aus, wenn die geschenkten Tiere nicht gewollt sind. Wie schnell werden sie den Frust ihrer Menschen, denen sie ausgeliefert sind, erfahren! Bestensfalls werden diese Tiere heimlich an den Tierheimzaun gebunden oder über denselben geworfen.






    ! Achtung: Krötenwanderung !

    Kröte

    Nachts auf einer dunklen, asphaltierten Straße umgeben von Wald. Ein Auto nähert sich. Hunderte von Kröten scheinen dem Tode nah, während sie auf dem Weg aus ihren Winterquartieren zu den Laichgewässern Straßen wie diese überqueren. Scheinwerferlicht erfasst die Amphibien.
    "Da kannst Du ruhig drüberfahren - das machen wir immer so." lächelt die Beifahrerin den Autofahrer an.

    Kröte Aus einer Diskothek kommend, mitten in der Nacht auf dem Rücksitz dieses Wagens sitzend erlebte ich genauso diese Geschichte.
    Mit Gefühlen, die ich hier nicht näher erläutern möchte, forderten wir zu zweit den Fahrer auf, seinen Wagen anzuhalten und begannen, jedes einzelne Tier vor dem hinter uns her rollenden Auto in Sicherheit auf die gewünschte Straßenseite zu bringen.

    Kröte Glücklicherweise gibt es nicht nur Menschen wie dieses Mädchen. Vereinzelt wird auf Massenwanderungen von Kröten mit der Sperrung besonders betroffener Straßen oder der Errichtung von Krötenzäunen, -tunneln oder -brücken reagiert. Andernorts sammeln Tierschützer die Tiere am Straßenrand ein und tragen sie über die Straße, damit sie auf der anderen Seite ihren Weg fortsetzen können.

    Nehmen Sie Rücksicht auf die Tiere!
    Schließlich sind alle Amphibienarten in ihrem Bestand bedroht!


    Insbesondere nachts sollten Sie als Autofahrer besonders vorsichtig sein, auf Hinweisschilder achten und das Tempo drosseln oder für Amphibienwanderungen bekannte Straßen in dieser Zeit gänzlich meiden!





    Fleischesser, Vegetarier, Veganer?

    Halbiert

    Fleischesser verspotten kopfschüttelnd Vegetarier und Veganer. Vegetarier beobachten verunsichert das Veganertum und belehren fleißig die Fleischesser. Veganer verabscheuen Fleischesser und bezeichnen Vegetarier als sogenannte "Pseudos".
    So oder ähnlich sehen die teils wahrheitsgetreuen Vorurteile aus.

    Tot Jeder von uns hat seine eigene Meinung zum Thema "Tiere essen". Der abgestumpfte, rohe Durchschnittsmensch wird sich weder von Argumenten noch von Besuchen in Schlachthöfen oder Ställen davon abbringen lassen, sein leckeres Steak zu essen, das er dringend benötigt, um "gesund, schön und stark" (Informationsblatt McDonald´s) zu bleiben.
    Und selbst wenn er berührt von solchen Erfahrungen erstmal keinen Appetit mehr auf Fleisch hat, wird er doch wieder in seine alten Gewohnheiten zurückfallen.

    Im Himmel? Im Gegensatz zu der Aussage "Tierschutz und Vegetarismus sind halbe Schritte!" glaube ich, dass Tierschutz und Vegetarismus mindestens einen Anfang darstellen. Den momentanen Zustand zu verurteilen, ohne das Ziel zu kennen, scheint mir voreilig. Von einem Tag auf den anderen die gesamte Ernährung vom Fleischesser auf Veganer umzustellen, ist obwohl wünschenswert sehr schwierig und sicher auch erst mal ungesund aus fehlender Kenntnis. Wieviel Ahnung von Ernährung hat denn der Durchschnitts-Fleischesser?

    Vegetarier, die die wenigen tierischen Produkte, die sie zu sich nehmen, in BIO-Läden (z. B. von Neuland) kaufen, erscheinen mir zumindest auf dem richtigen Weg, dessen nächster Schritt konsequenterweise das Veganertum sein sollte. Auch ich bin über diesen Umweg Veganerin geworden :)

    Oder ist der Veganer ein besserer Mensch, obwohl durch seinen Soja-Verzehr Regenwälder abgeholzt werden müssen, um Anbauflächen zu schaffen? (Was immer an dieser Aussage auch dran sein sollte... Wer dazu Infos hat, bitte an mich schicken, bin schon sehr interessiert daran!)

    Zu diesem Themengebiet gibt es so extrem viel zu sagen, so viele Fragen werden für immer unbeantwortet sein, dass allein dafür eine eigene Internetseite vonnöten wäre!

    Aus diesem Grund verweise ich hier auf folgende interessante Seiten (von denen es sicher noch eine Menge mehr im Netz geben wird):

    Diese Seite speziell für Vegetarier befasst sich nicht nur mit Rezepten, Restaurants und Argumenten, sondern besticht auch durch ihre Liste berühmter Vegetarier und "Bilder von sexy und berühmten Vegetariern" wie z. B. Elvira!

    Elvira

    Die Vegane Gesellschaft bietet neben Tips für EinsteigerInnen Antworten auf häufig gestellte Fragen und Hilfestellung für angehende Veganer. Rezepte, Informationen über vegane Produkte und Restauranttips sind ebenso interessant wie Berichte über Tierrechte und die Gesundheit!






    Unterschriftenlisten


    Auf der offiziellen Internetseite des Deutschen Tierschutzbundes werden immer aktuelle Listen zum Herunterladen zu bekommen sein, die Sie schnellstmöglich ausgefüllt zurückschicken sollten!

    "Tierschutz ins Grundgesetz", "Gegen Tierversuche für Kosmetik", "Gegen Versuche an Primaten" und "Gegen Lebendtiertransporte" sind nur einige Titel der vergangenen bzw. aktuellen Unterschriftenlisten, die ihr Ziel erfreulicherweise teilweise schon erreicht haben.

    Falls Sie zudem detaillierte Informationen zu weiteren Aktionen des Deutschen Tierschutzbundes erhalten oder sich selbst an ihnen beteiligen möchten, benutzen Sie bitte folgende Kontaktadressen:

    MitgliedDeutscher Tierschutzbund e. V.
    Baumschulallee 15
    53115 Bonn
    Telephon: 0228-604960
    Internet: www.tierschutzbund.de
    E-Post: bg@tierschutzbund.de

    Um Mitglied beim Deutschen Tierschutzbund zu werden, klicken Sie hier, um sich das Anmeldeformular herunterzuladen, und senden es ausgefüllt an die oben angegebene Postadresse des Vereins.

    Allerdings ist dies nicht der einzige Weg, etwas für den Tierschutz zu leisten; Sie können den Tieren natürlich genauso gut helfen, wenn Sie stattdessen oder zusätzlich in Ihren örtlichen Tierschutzverein eintreten und dabei sogar direkt vor Ort aktiv werden.




    Scream war dein Name


    Katzen

    Scream heisst "Schrei", und das war es, was die nette junge Frau von dir hörte. Dein Schrei kam abends aus der Mülltonne, die an der Straße stand. Sie sah nach und fand dich in einer Plastiktüte.

    Man hatte dich weggeworfen.


    Sie brachte dich mit zitternden Händen zu mir. Gerade erst geboren, hattest du kaum eine Chance zum Überleben. Wir wollten es trotzdem versuchen. Du hörtest nicht auf zu schreien. Fast den ganzen Tag und auch die ganze Nacht. Sogar im Schlaf riefst du nach deiner Mutter. Ich war froh, denn so wusste ich, dass du lebst. Wir haben alles für dich getan. Ein paar Tage sind so vergangen. Heute aber, da wurdest du ruhiger. Ich wusste, du würdest sterben. Ich habe dich gehalten und du hast sogar geschnurrt. Du bist friedlich gestorben, ich konnte es leider nicht verhindern.

    Katze Dein Besitzer wird wahrscheinlich auch jetzt deine Mutter nicht kastrieren lassen. Und so werden wohl schon im Herbst wieder Katzenbabys in Plastiktüten verpackt und weggeworfen.

    Von Heike Philipp; am 1. Mai 2002, dem Todestag von Scream

    Was sind das für widerliche Kreaturen, die solches mit hilflosen Lebewesen anstellen? Es wäre eine simple Lösung, die Neugeborenen ins Tierheim zu geben - als sozial schwacher Mensch bekommt man zudem noch die Kastration seiner Katze finanziert.

    Mehr möchte ich zu dieser abscheulichen Tat nicht sagen müssen...





    Auch beim Einkaufen an die Tiere denken!


    So kann eine Box aussehen...

    In den Geschäften kann man sie nicht mehr übersehen: Spendenboxen für Futtermittel vom örtlichen Tierheim / Tierschutzverein!

    So groß wie ein Kind und bunt mit Werbung von Futtermittelherstellern, die diese Kampagne unterstützen, verziert, stehen sie meist im Eingangsbereich und fordern uns zu einer Spende auf.

    Wenn wir bei jedem Einkauf etwa eine Hundefutterdose für einige Cents hierfür mitnehmen, summiert sich das schnell zu einer großen Menge an Hilfe für die Tiere.

    Also denken auch Sie beim nächsten Einkauf an Tierfutter, so wie der Photograph hinter der Commodore PenCam und ich neben vielen anderen tierfreundlichen Menschen dies schon regelmäßig tun!


    Tequila & Co. Im Gegensatz hierzu sollten Sie alkoholische Produkte, in denen "ein Wurm oder anderes Getier dümpelt" (Zitat TV Movie 3/2003) auf keinen Fall kaufen!

    Oder möchten Sie unterstützen, dass z. B. Eidechsen (chinesicher Reiswein) oder Skorpione (belgischer Wodka) sterben, damit Sie angeblich länger leben?
    Sie glauben doch nicht tatsächlich, dass durch die tierischen Essenzen Leben verlängert werden kann! Und für einen dummen Partygag ist das Leben unserer Mitgeschöpfe viel zu wertvoll...

    Solche Produkte können nur sinnvoll durch Nichtkauf boykottiert werden!





    NEIN zu Blutopfern für die "Schönheit"!
    Blut

    Die Pelzindustrie versucht in großformatigen Anzeigen, mit PR-Berichten in deutschen Tageszeitungen und Zeitschriften den falschen Eindruck zu vermitteln, Pelz tragen sei wieder "chic". Die Realität sieht anders aus...

    Pelz ist und bleibt peinlich!

    Es ist nicht nur peinlich, als Mensch mit Pelz rumzulaufen, es ist grausam und spiegelt die Dummheit der Person wider.


    Fuchshaut Um der Industrie dagegen zu zeigen, dass die eindeutige Mehrheit laut etlichen unabhängigen Umfragen keine Mode unterstützt, für die Tiere ihr erbärmliches Leben lang leiden mussten, nur um Frauen schön erscheinen zu lassen oder in die Jahre gekommene Damen und Herren vor dem Erfrierungstod zu retten, der in solch einer Vermögensklasse nie vorkommen dürfte, starteten Organisationen wie
    PETA - People for the Ethical Treatment of Animals - eindrucksvolle Kampagnen.

    Die Toten Hosen Prominente wie Die Toten Hosen posieren für PETA auf zwar harmlosen, aber dennoch fesselnden Anti-Pelz-Plakaten.
    Andere Bilder setzen dagegen auf Schockeffekte...

    Aber eine gemeinsame Aussage haben sie dennoch: NEIN zu Pelz!





    Ein Geschenk der besseren Art!


    Anstatt der Schokoladen- und Blumenindustrie mal wieder einfallslos Geld zu vermachen, sehnen Sie sich nach einem ausgefallenen und passenden Geschenk?

    Elephant
    Ihr Geschenk soll einmalig, phantasievoll und einfach perfekt sein?

    Schenken Sie die Patenschaft für ein verwaistes Elephantenkind in Afrika!


    Tsavo

    Kleine Elephantenwaisen, die ihre Mutter durch Wilderei oder Krankheit verloren haben, können in der Wildnis nicht allein überleben.
    Der engagierten Tierschützerin Daphne Sheldrick ist es gelungen, sie mit einer Spezialmilch großzuziehen. Sie wachsen auf im kenianischen Nationalpark Tsavo-Ost und finden dort eines Tages Anschluss an die wilden Herden...

    Solch ein Projekt zu unterstützen, hinterlässt auch bei dem Schenkenden das Gefühl, etwas Gutes getan zu haben - und nicht den fahlen Beigeschmack, mal wieder "nur Pralinen" gekauft zu haben...

    Informieren Sie sich und füllen Sie per Internet den Patenschaftsantrag aus!


    Mein Patenkind, das Sie übrigens auf dem Bild oben sehen können, heisst "Tsavo". Ich träume davon, ihn eines Tages in seiner Heimat besuchen zu können...

    Mit der Hoffnung, dass irgendwann die Menschen so klug sein werden, diese wundervollen Tiere nicht mehr aus Habgier und ähnlichen unedlen Motiven zu ermorden, wünsche ich Ihnen einen schönen Tag!





    Zur Auswahl

    Knirsch knirsch!

    Hallo, lieber Tierfreund!